Neuer Pixelpark-Chef will weiter sanieren
Der krisengeschüttelte Internet-Dienstleister Pixelpark will trotz Vorstandswechsels am eingeschlagenen Sanierungskurs festhalten.
Der neue Alleinvorstand Jürgen Richter kündigte nach Angaben eines Firmensprechers am Montag in Berlin an, dass das Konzept weiter Bestand habe. Demnach sollen bei Pixelpark nochmals 150 Stellen wegfallen. Die Produktionszentrale wird künftig Köln sein, Firmensitz bleibt aber Berlin.
Der Medienmanager Richter war kurz vor Weihnachten vom Aufsichtsrat zum Nachfolger des bisherigen Alleinvorstands Paulus Neef ernannt worden. Der Pixelpark-Gründer erhielt eine fristlose Kündigung, gegen die er sich nun mit juristischen Schritten wehren will.
Zwei Geschäftsleute, die zu Neefs Umfeld gerechnet werden, haben mehr als 40 Prozent der Anteile erworben. Damit wäre auch eine Rückkehr des Pixelpark-Gründers in den Vorstand möglich.
Versuchte Rückkehr in den Pixelpark
