Acht Millionen Europäer haben Breitband
Wenn es, wie Parks Associates erhoben haben, am Ende des dritten Quartals 2002, tatsächlich 7,8 Millionen Breitband-Anschlüsse in Europa gewesen sind, dann sind die acht Millionen mittlerweile überschritten.
Dies ist nämlich die Jahreszeit, zu der man sich im reicheren Teil Euopas neben zu schweren Speisen auch bevorzugt schnellere Internet-Anschlüsse gönnt. Unter "Breitband" ist im Folgenden ungefähr "schneller/gleich 256 Kbit/sec downstream, und [near on] always on" zu verstehen.
Fünf Millionen in Japan
Die regierungsamtlichen Zahlen aus Japan, wo Post und
Telekommunikation im Innenministerium angesiedelt sind, lauten: 5,1
Millionen Anschlüsse. Rund ein halbe Million Japaner/innen pro Monat
entsagten dem analogen Modem oder schafften sich in den letzten
Monaten des Jahres 2002 direkt Breitband-Zugang an.
Die US Federal Communications Commission16 Millionen in den USA
Die letzten Zahlen, welche die Federal Communications Commission von sich gegeben hat, betrefffen das erste Halbjahr 2002. 16,2 Millionen Amerikaner seien da mit "high-speed internet" unterwegs gewesen, wobei unter diesen Terminus alles ab 200 kbit/sec fällt.
Gegenüber dem Jahresbeginn sei dies ein Wachstum von 27 Prozent so die FCC. 10,4 von diesen 16,2 Millionen kämen in den Genuss höherwertiger Dienste, denn 200 kbit/sec. Dieses Markatsegment, nämlich das Schnellere, sei auch stärker gewachsen
Im UK 293,2 Prozent 2002
Die offiziellen, vom britischen "Office of National Statistics"
herausgegebenen Zahlen - eine monatliche Wachstumsrate von 9.9
Prozent von September auf Oktober 2002 - weisen Großbritannien
allenfalls als Entwicklungsland in Sachen schneller
Internet-Anbindung aus . Die Wachstum im Gesamtjahr 2002 bei
Breitband-Anschlüssen betrug an die Anfangszeit des WWW erinnernde
293,2 Prozent.
"Office of National Statistics"Schmalband ist gut genug
Nur in den USA kommt Breitband anscheinend nicht recht vom Fleck. 42 Prozent der Dial-Up Kunden sind angeblich der Ansicht, Schmalband sei gut genug, 32 Prozent ist es zu teuer.
Breitband haben können hätten hingegen beinah alle, die von In-Stat/MDR dazu befragt worden waren. Nur acht Prozent hatten dabei angegeben, dass in ihrer Umgebung keine schnellen Anschlüsse vorhanden seien.
Die, denen es einfach zu teuer war, hätten am ehesten auf Zusatzleistungen wie Webspace, mehrere Mailadressen und vom Provider zur Verfügung gestellten Content verzichtet.
