23.12.2002

ENDE 2002

Bildquelle: ORF

Acht Millionen Europäer haben Breitband

Wenn es, wie Parks Associates erhoben haben, am Ende des dritten Quartals 2002, tatsächlich 7,8 Millionen Breitband-Anschlüsse in Europa gewesen sind, dann sind die acht Millionen mittlerweile überschritten.

Dies ist nämlich die Jahreszeit, zu der man sich im reicheren Teil Euopas neben zu schweren Speisen auch bevorzugt schnellere Internet-Anschlüsse gönnt. Unter "Breitband" ist im Folgenden ungefähr "schneller/gleich 256 Kbit/sec downstream, und [near on] always on" zu verstehen.

16 Millionen in den USA

Die letzten Zahlen, welche die Federal Communications Commission von sich gegeben hat, betrefffen das erste Halbjahr 2002. 16,2 Millionen Amerikaner seien da mit "high-speed internet" unterwegs gewesen, wobei unter diesen Terminus alles ab 200 kbit/sec fällt.

Gegenüber dem Jahresbeginn sei dies ein Wachstum von 27 Prozent so die FCC. 10,4 von diesen 16,2 Millionen kämen in den Genuss höherwertiger Dienste, denn 200 kbit/sec. Dieses Markatsegment, nämlich das Schnellere, sei auch stärker gewachsen

Schmalband ist gut genug

Nur in den USA kommt Breitband anscheinend nicht recht vom Fleck. 42 Prozent der Dial-Up Kunden sind angeblich der Ansicht, Schmalband sei gut genug, 32 Prozent ist es zu teuer.

Breitband haben können hätten hingegen beinah alle, die von In-Stat/MDR dazu befragt worden waren. Nur acht Prozent hatten dabei angegeben, dass in ihrer Umgebung keine schnellen Anschlüsse vorhanden seien.

Die, denen es einfach zu teuer war, hätten am ehesten auf Zusatzleistungen wie Webspace, mehrere Mailadressen und vom Provider zur Verfügung gestellten Content verzichtet.