Siemens Österreich steigert Gewinn
Die Siemens-Gruppe Österreich hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2001/02 [per Ende September] trotz stagnierender bis rückläufiger Märkte ein Plus beim Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit [EGT] von 13 Prozent auf 322,6 Mio. Euro erzielt.
Zur Siemens-Gruppe Österreich gehören neben der Siemens AG Österreich auch die Auslandsbeteiligungen in Ost- und Südeuropa.
Auf Grund der Ausgliederung der TS [Technische Services] hat die Siemens AG selbst hingegen einen Umsatzrückgang von vier Prozent auf 2,0 Mrd. Euro sowie ein EGT-Minus von 1,7 Prozent auf 247,9 Mio. Euro verbucht.
Für das laufende Geschäftsjahr 2002/03 gab sich Generaldirektor Albert Hochleitner vorsichtig optimistisch.
Zuwächse prognostiziert
Auf Grund des derzeitigen Auftragsbestands und des für 2003
erwarteten Wachstums im Mobilfunkbereich wolle die Siemens AG
Österreich im neuen Geschäftsjahr 2002/03 beim EGT und beim Umsatz
mindestens das Vorjahresniveau bzw. leichte Zuwächse erreichen,
prognostizierte Hochleiter.
SiemensMobilfunkmarkt in AT 9,5 Mrd. Euro schwer
Der von Siemens adressierte Markt in Österreich werde 2003 schätzungsweise um zwei Prozent auf 9,5 Mrd. Euro wachsen. Auf dem österreichischen Festnetzmarkt, der seit 1999 rückläufig sei, sei noch "kein Ende der Fahnenstange" erreicht, zumal durch die Marktkonsolidierung nur wenige alternative Betreiber übrig geblieben seien, stellte Hochleitner fest.
Im Mobilfunkbereich, in dem es nach dem Boom 1999/2000 stetig bergab gegangen sei, seien hingegen für 2003 wieder Zuwächse von 18 Prozent zu erwarten. Ein leichtes Wachstum sei auch im Bereich Information und Communication [I&C] zu erwarten.
