16.12.2002

RACHE

Bildquelle: AS

Ein "Spam-König" bekommt Post

Der "Spam-König" Alan Ralsky ist schon seit Jahren für die Penetranz seiner kommerziellen Massen-Mails genauso bekannt wie unbeliebt.

Den Zorn zahlloser Nutzer hatte Ralsky schon besonders gründlich auf sich gelenkt, weil er auch offen über das Vermögen sprach, das ihm seine Massensendungen eingebracht haben.

Als allerdings Ende November ein Artikel über Ralskys luxuriöse neue Villa publiziert wurde, schien für eine Reihe von Anti-Spam-Aktivisten die Zeit für eine Racheaktion gekommen:

Sie meldeten Ralsky in zahllosen Offline-Werbelisten an, nach denen analoge Werbesendungen per Post verschickt werden.

Kein Spaß

Seit Anfang des Monats soll Ralsky jetzt selbst unter Spam leiden - allerdings dem altmodischen, der gedruckt auf Papier in den echten Briefkasten kommt.

Angeblich bekommt er bis heute täglich gleich säckeweise Werbesendungen per Post zugestellt.

Ralsky reagierte unterdessen ungehalten auf diese Belästigung und kündigte Klagen gegen die Urheber der Postflut an.

Hitliste der Massenmails

Der Spamfilterdienst Brightmail hat erst letzte Woche eine Liste erstellt, welche die zehn häufigsten Spam-Messages aufreiht.

Dazu hat Brightmail eine Liste von Köder-Mailadressen erstellt, die wie gewünscht mit Spam überschwemmt wurden.