Animations-Oscar gewinnt Renommee
In diesem Jahr zeichnet sich ein Ansturm auf die Kategorie "Animationsfilm" bei der Oscar-Verleihung ab.
Der im vergangenen Jahr neu geschaffene Oscar für animierte Filme über 70 Minuten wird nur vergeben, wenn im entsprechenden Jahr mindestens acht Produktionen in diese Kategorie fallen.
Seit 1989 gerechnet lag der Durchschnitt pro Jahr bei nur sieben Filmen. Für die zweite Verleihung in dieser Kategorie bei der kommenden Oscar-Zeremonie am 23. März 2003 stehen die Bewerber diesmal aber schon Schlange. Bisher kommen 17 animierte Filme in Frage, höchstens fünf von ihnen werden am 11. Februar 2003 nominiert werden. Der Kassenschlager "Ice Age", einer der Favoriten, sieht sich somit großer Konkurrenz gegenüber.
2002: Bester Trickfilm kommt aus dem ComputerKandidaten
Für Glenn Ross, Präsident von FHE Pictures, sind die zahlreichen Bewerber "eine wirklich gute Repräsentation der Kunstrichtung". Sein Unternehmen ist mit "Jonah ¿ A Veggie Tales Movie" mit dabei.
Weitere Kandidaten im Rennen um eine Nominierung sind Disneys "Schatzplanet" und "Lilo & Stitch", die spanische Produktion "El Bosque Animado" und Real-Animations-Mix "Stuart Little 2".
Neben dem kommerziellen Erfolg "Ice Age", der bisher weltweit mehr als 370 Mio. Dollar eingespielt hat, gilt "Spirited Away" vom japanischen Regisseur Hayao Miyazaki als Favorit für die Nachfolge von Shrek, dem Sieger des Vorjahres. "Spirited Away" wurde bereits bei der Berlinale 2002 ausgezeichnet.
