10.12.2002

VORERST

Siemens behält seine Handysparte

Siemens-Chef Heinrich von Pierer hat erstmals Spekulationen widersprochen, der Konzern plane einen Verkauf seiner Handysparte: "Ein Verkauf der Mobiltelefon-Aktivitäten steht im Moment nicht auf der Tagesordnung", sagte von Pierer der finnischen Wirtschaftszeitung "Kauppalehti".

Seit Monaten spekulieren Medien und Branchenexperten, Siemens könnte sich von der Handysparte trennen, die zusammen mit den Netzwerkaktivitäten zum Konzernbereich ICM gehört.

Ehrgeizige Ziele

Zum weltweiten Marktanteil von Siemens bei Mobiltelefonen sagte von Pierer der Zeitung: "Wir müssen zehn Prozent anstreben." Die ideale Situation wären 15 Prozent, fügte er hinzu. "Aber davon sind wir immer noch weit entfernt."

Auf der Siemens-Bilanzpressekonferenz am vergangenen Donnerstag hatte von Pierer gesagt, der Marktanteil solle von derzeit rund acht auf neun Prozent steigen. Einen Zeitplan dafür hatte er nicht genannt.