04.12.2002

LAUT STUDIE

Bildquelle: ORF

E-Banking für 50 Millionen Europäer

Die Zahl der Europäer, die E-Banking betreiben, hat laut einer Studie von Jupiter Research erstmals die 50-Millionen-Grenze überschritten.

Mit Ende 2002 erledigen damit fast vierzig Prozent aller europäischen Internet-User ihre Bankgeschäfte online.

Beim E-Banking zeigt sich das für IT-Europa typische Gefälle von Nord nach Süd. Die höchsten Wachstumsraten werden Nordeuropa zugeschrieben, wobei Schweden mit 54 Prozent Penetration weit über dem europäischen Durchschnitt liegt. Im Schnitt wird jeder zweite europäische User bis 2005 Online-Banking betreiben - in Griechenland sind es momentan magere 13 Prozent.

In den USA ist das Weihnachtsgeschäft heuer überraschend gut angelaufen.

E-Procurement in Großbritannien

Diese gute Prognose wird auch von Erhebungen anderer Firmen unterstützt. Laut Goldman Sachs, Harris Interactive und Nielsen-Netratings wurden in den ersten drei Novemberwochen mit 4,5 Mrd. USD gleich um eine Milliarde mehr umgesetzt als im Vergleichszeitraum des Vorjahrs.

Laut gestern vom britischen Handelsministerium veröffentlichten Zahlen hat das so genannte Online-Procurement in Großbritannien einen regelrechten Schub erfahren. Etwa die Hälfte aller britischen Unternehmen orderte 2002 bereits Güter und Dienstleistungen über das Netz, was einen Anstieg um 52 Prozent darstellt - binnen Jahresfrist.

Online bestellen ja, doch beim Bezahlen sind britische KMUs noch vorsichtig. Gerade in 20 Prozent aller Unternehmen werden Finanztransaktionen online erledigt.