Lufthansa-Boeing-747 bekommt WLAN
Die Lufthansa startet am 15 Jänner 2002 einen dreimonatigen Testlauf des "Flynet" genannten Internet-Zugangs an Bord. Zunächst wird die Boeing 747-400 "Sachsen-Anhalt", die zwischen Frankfurt und Washington verkehrt, mit WLAN ausgestattet.
Fluggäste können während des Pilotversuchs eines von 50 Notebooks der Serie "Lifebook" von Fujitsu Siemens kostenlos ausleihen oder eigene mit WLAN-Karte ausgestattete Geräte nutzen.
Die Lifebooks sind mit Pentium-III-M-Prozessoren von Intel und einem 13,1-Zoll-Display ausgestattet. Die integrierten Akkus sollen sechs Stunden durchhalten.
Im Einsatz: Cisco-Router für Netzwerke in FahrzeugenFliegendes Netzwerk
Das von der Lufthansa betriebene Funknetz ist satellitengestützt und soll demnächst auch weltweit in allen Lufthansa-Lounges erreichbar sein.
Im Flugzeug befinden sich zwei Web-Server, ein Router, zwei redundant ausgelegte Switches und zwölf Access-Points. Die Datenübertragung läuft mit einer Transferrate von 1,5 MBit/s beim Senden und fünf MBit/s beim Empfang über Spezialantennen von Boeing, wie die fuZo berichtete.
Mit dem Handy zu telefonieren bleibt allerdings auch weiterhin verboten. Laut Flynet-Leiter Burkhard Wigger hat das an Bord installierte Funknetz eine geringere Sendeleistung als ein GSM-Telefon.
