Dänische Kazaa-User sollen bezahlen
Die dänische "AntiPiratGruppen" [APG] hat an etwa 150 dänische User der Tauschbörsen Kazaa und eDonkey Zahlungsaufforderungen geschickt, in denen bis zu 14.000 USD Schadenersatz wegen Urheberrechtsverletzungen verlangt werden.
Um den Piraten auf die Schliche zu kommen, wurden die P2P-Netzwerke im Auftrag der IFPI [International Federation of the Phonographic Industry] auf Anbieter von Film- und Musiktiteln mit dänischen IP-Adressen überwacht.
Screenshots als Beweismittel
Mit Screenshots der offenen Kazaa-Fenster und der angebotenen
Files der User bewaffnet, konnte die APG einen Gerichtsbeschluss
erwirken, der die Provider zur Herausgabe der persönlichen Daten der
Beschuldigten zwingt.
AntiPiratGruppenRabatt für schnell entschlossene Zahler
Nach Kenntnis der Identitäten der Nutzer wurden die Schadenersatzforderungen per Post verschickt. Ein einzelner Musiktitel kostet demnach knapp 3 USD, pro heruntergeladene CD würden 16 USD fällig, ein Film schlägt mit 30 USD und ein Videospiel mit 50 USD zu Buche.
In dem Brief heißt es weiters: Wer sofort bezahle und alle illegalen Inhalte von der Festplatte entferne, müsse nur die Hälfte des Rechnungsbetrages entrichten, wer die Zahlung verweigere, riskiere eine Klage und werde vor Gericht gebracht.
