Erste Vollversion von UnitedLinux
Die vier Linux-Distributoren Conectiva, SCO Group, SuSE und Turbolinux haben auf der Comdex 2002 in Las Vegas die erste Vollversion von UnitedLinux vorgestellt.
Damit liegt die Entwicklung der einheitlichen Linux-Distribution voll im Zeitplan. Die erste Beta-Version von UnitedLinux 1.0 war bereits im September für den Download verfügbar. United Linux soll vor allem Geschäftskunden ansprechen, die eine einheitliche Linux-Plattform wünschen.
United-Linux-Beta zum DownloadNeun Sprachen
Die Distribution entspricht den Spezifikationen Linux Stadard Base 1.2 und OpenI18N der Free Standard Group.
Nach Angaben der UnitedLinux-Gruppe wurde besonders großer Wert auf die Skalierbarkeit der Distribution für große Server-Installationen gelegt. UnitedLinux verfügt über Hochverfügbarkeits-, Filing-, Sicherheits- und Authentifizierungs-Features. Netzwerk- und Storage-Managementfunktionen sind ebenso integriert.
UnitedLinux unterstützt nach Angaben der Initiative ein breites Spektrum an Hardware-Plattformen wie 32-bit und 64-bit Systeme von Intel, AMD, PowerPC und IBM-Mainframes. Genauere technische Details finden sich im Data-Sheet zu der Distribution.
Das Betriebssystem ist vorerst in Englisch, Deutsch, Japanisch, Chinesisch, Koreanisch, Portugiesisch, Italienisch, Französisch und Ungarisch erhältlich. Die vier Mitglieder der UnitedLinux-Initiative übernehmen den lokalen Vertrieb und die Kundenbetreuung.
Data-Sheet
