20.11.2002

COMDEX

Bildquelle: comdex

Transmeta sieht sich im Aufwind

Die angeschlagene Prozessorschmiede Transmeta zeigte sich auf der Comdex zuversichtlich. Neben einigen neuen Kooperationen im Embedded- und Server-Bereich präsentierte Transmeta das erste lauffähige Silizium des "TM 8000", der unter dem Namen "Astro" firmiert.

Die Zahl der Hersteller, die den Crusoe einsetzen, ist in den letzten Wochen ordentlich gestiegen, wodurch Transmeta seine Zukunft vorerst wohl gesichert hat.

Privatvorführung

In einer abgedunkelten Kammer einer Hotelsuite konnten Journalisten des "Tecchannels" abseits des Comdex-Messegeländes einen ersten Blick auf den neusten Spross aus dem Hause Transmeta werfen.

Der Astro soll die Nachfolge des TM5800 antreten, der bereits in zahlreichen Geräten, darunter auch Compacts Tablet-PC mit bis zu einem GHz, verbaut wird.

Gegen Intels Banias

Transmeta hat das Hardware-Design und die Code-Morphing-Software für den Astro komplett neu entwickelt. Die Zahl der Ausführungseinheiten hat Transmeta von vier auf acht verdoppelt.

Über Cache-Größen, Leistungsaufnahme und Fertigungsprozess sowie die finale Taktfrequenz schweigt sich Transmeta aber noch aus.

Positioniert ist der Astro klar gegen Intels Banias. Bis Herbst nächsten Jahres will Transmeta den Prozessor an Systemhersteller liefern.