Online-Geschäft belastet AOL Time Warner
Die anhaltende Schwäche im Online-Geschäft hat das Ergebnis des weltgrößten Medienkonzerns AOL Time Warner im dritten Quartal belastet.
Ab dem dritten Quartal 2000 bis Juni 2002 werde der Konzern zudem seine Bilanzen neu erstellen, teilte AOL am Mittwoch mit.
AOL-Time Warner hat unlängst auch eine Neuorganisation der Geschäftsführung angekündigt. Die Rationalisierungen in der Top-Etage sind die ersten grundlegenden Veränderungen des seit August 2002 amtierenden AOL-Chefs Jonathan Miller.
Neuer AOL-Chef räumt Management aufGewinn sinkt
Der Gewinn ohne Kosten wie Abschreibungen ist im dritten Quartal von 24 Cent in der Vorjahreszeit auf 19 Cent je Aktie gefallen. Analysten hatten exakt mit einem Gewinn in dieser Höhe gerechnet.
Den Umsatz nannte der Konzern für das dritten Quartal mit 10 MilliardenUSD um sechs Prozent höher und das EBITDA mit 2,2 Milliarden USD um ein Prozent niedriger als vor einem Jahr.
