22.10.2002

MUTMASSUNG

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Chello mit "Geld-zurück-Garantie"

Das Chello-Netzwerk wird in einigen Wiener Bezirken wieder von Ausfällen geplagt. Ein Anruf beim Chello-Helpdesk fördert zunächst folgende Information [auf einem Tonband] zu Tage:

"Wegen eines technischen Gebrechens kommt es in den Bezirken zwei, neun, 19, 20 und Teilen des ersten Bezirks zu Ausfällen des Internet-Dienstes."

Die User werden anschließend aufgefordert, keine Änderungen an den Internet-Einstellungen vorzunehmen, an der Behebung werde intensiv gearbeitet.

Laut Chello ist wiederum ein Initialisierungsfehler der Software schuld, durch ein Reset des Modems sei der Fehler behebbar.

Reset verkürzt Wartezeit

Durch den Reset des Modems wird ein neuer Request an den Backbone geschickt, der wiederum ein Bootfile an das Modem zurücksendet.

Im Moment werden die Bootfiles allerdings auf Grund des Initialisierungsfehlers verzögert ausgeschickt.

Ein neuerlicher Reset kann in dieser Situation zur Folge haben, dass die Warteschlange verkürzt wird und der Request eher zurückgesendet wird.

Abzüge von Rechnung

Der fuZo liegt auch interessanter Mailwechsel zwischen einem Chello-Kunden und dem Helpdesk vor, der auf einen Art "Geld-zurück-Garantie" hindeutet.

Der User hatte sich auf Grund der Ausfälle bezüglich eines Kostenersatzes für den Wegfall des Internet-Zugangs bei Chello erkundigt. Dieser wurde ihm als "selbstverständlich" zugesagt und soll von der nächsten Rechnung in Form einer Gutschrift abgezogen werden.

Inzwischen wurde der fuZo von einigen Lesern bestätigt, dass diese Art der "Ausfallsentschädigung auf Anfrage" bereits länger durchaus üblich sei und von den Usern praktiziert würde.