Intel steht vor Kündigungswelle

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01.09.2006

Der weltgrößte Chiphersteller Intel steht laut einem Bericht des "Wall Street Journal" kurz vor einem massiven Stellenabbau - bis zu ein Fünftel der 100.000 Mitarbeiter könnte betroffen sein.

Intel könnte in der kommenden Woche den Abbau von 10.000 bis 20.000 Stellen ankündigen, berichtete das Blatt am Donnerstag in seiner Internet-Ausgabe unter Berufung auf Analysten und ehemalige Angestellte.

Der Chiphersteller beschäftigt weltweit rund 100.000 Menschen. Ein Intel-Sprecher wollte den Bericht nicht kommentieren und bezeichnete ihn als "Spekulation".

Gewinneinbruch im 2. Quartal

Der Konzern hatte im zweiten Quartal dieses Jahres einen Gewinneinbruch von 57 Prozent hinnehmen müssen. Der Umsatz sank um 13 Prozent.

Ende Juli hatte Intel mitgeteilt, dass auch der Gewinn für das dritte Quartal voraussichtlich unter den Analystenerwartungen liegen wird.

Kurz zuvor hatte das Unternehmen zudem angekündigt, 1.000 Stellen in den Führungsetagen des Konzerns abzubauen.

Konkurrenz durch AMD

Zudem hat AMD, der kleine Rivale des Marktführers, seine Chipanteile auf dem weltweiten Servermarkt binnen eines Jahres verdoppelt und hält jetzt über 25 Prozent.

(dpa)