Motorola senkt Prognose für Handyabsatz
Der weltweit zweitgrößte Handy-Hersteller Motorola hat seine Prognose für den weltweiten Absatz von Mobiltelefonen für dieses Jahr um zehn auf 390 Millionen Handys gesenkt.
Grund für die geringere Erwartung sei vor allem die schwache Nachfrage nach Mobiltelefonen in Europa und Asien, teilte Motorola am Mittwoch mit.
Weniger Aufträge
Das in Chicago ansässige Unternehmen hatte am Vorabend seinen
ersten Gewinn in drei Monaten seit sechs Quartalen vorgelegt, aber
einen rückläufigen Umsatz verzeichnet. In der Sparte Personal
Communications, in der die Mobiltelefone hergestellt werden, ging
der Umsatz im abgelaufenen Quartal um zwei Prozent zurück, die
Aufträge brachen um 16 Prozent ein.
MotorolaNokia bringt Quartalszahlen
Der finnische Weltmarktführer Nokia, der am Donnerstag seine Quartalszahlen vorlegen wird, hatte zuletzt beim weltweiten Handy-Absatz für 2002 ebenfalls mit 400 Millionen Stück gerechnet.
Nokia erwartet für nächstes Jahr sogar einen Anstieg des branchenweiten Absatzes auf 440 bis 460 Millionen Geräte. Nokia hatte dies damit begründet, dass viele Kunden ihre alten Handys demnächst durch neue ersetzten würden.
