Mobiles Internet birgt Finanz-Risiko
Laut einer Studie der Internationalen Fernmeldeunion [ITU] stellt das mobile Internet ein großes finanzielles Risiko für die Telekom-Industrie dar.
Die neuen Möglichkeiten, die das mobile Internet bietet, erfordern bereits im Vorfeld hohe Investitionen. Investoren wollen sehen, dass auch ein Markt für die mobilen Internet-Dienste besteht. Die Betreiber können diesen Beweis aber erst liefern, wenn sie die entsprechenden Netzwerke aufgebaut haben, so die ITU.
Österreich vor Deutschland auf Platz 16
Laut der Untersuchung sind in Hongkong, Dänemark und Schweden
mobile Internet-Technologien am weitesten fortgeschritten und
verbreitet. Österreich belegt vor Deutschland unter 200 Staaten
Platz 16. Bewertet wurden vorhandene technische Strukturen, das
Nutzungsverhalten und die Marktbedingungen.
Das RankingVerbindung von Mobilfunk und Internet
Mobilfunk und Internet seien im letzten Jahrzehnt Hauptmotoren bei der Nachfrage von Telekommunikations-Dienstleistungen gewesen, erklärte Tim Kelly, einer der Autoren des Berichts. Die Verbindung beider Technologien müsse zumindest theoretisch zu einem Hauptmotor im neuen Jahrhundert werden.
Für die Entwicklung von diversifizierten Multimedia-Diensten ist laut Bericht vor allem die Einrichtung der dritten Mobilfunk-Generation [UMTS] ein Katalysator.
Für einen Durchbruch der Technik müssten aber vor allem Endgeräte wie internetfähige Handys leichter verfügbar und erschwinglich sein, heißt es.
