Lenovo mit IBM-PCs wieder im Plus
Plant nun Angriff auf den Massenmarkt
Der chinesische Computerhersteller Lenovo hat es trotz der Verluste bei der von IBM gekauften PC-Sparte knapp in die schwarzen Zahlen geschafft.
Lenovo erwirtschaftete eigenen Angaben vom Donnerstag zufolge im ersten Quartal seines Geschäftsjahres netto fünf Millionen Dollar. Vor einem Jahr hatte sich der Profit noch auf 46 Millionen Dollar belaufen, am Ende seines Geschäftsjahres war Lenovo jedoch in die roten Zahlen gerutscht.
Von China aus in die ganze Welt
Lenovo ist eine von wenigen chinesischen Firmen, die mit Investitionen im Ausland eine weltweite Marke etablieren wollen. Dabei leidet das Unternehmen unter den Kosten aus der milliardenschweren IBM-Übernahme und den Rivalen Dell, Sony und Toshiba.
Der mittlerweile drittgrößte Computerhersteller der Welt hatte 2005 für 1,25 Milliarden Dollar die PC-Sparte von IBM übernommen.
Medienberichten zufolge will Lenovo spätestens ab kommendem Jahr seine Computer auch an deutsche Endkunde verkaufen.
(Reuters)
