01.07.2002

POLITIK

Bildquelle: apa

HP-Chefin Fiorina traf Kanzler Schüssel

Montagabend traf die in Wien weilende Chefin des zweitgrößten Computerkonzerns der Welt, Hewlett-Packard [HP], Carly Fiorina, mit Bundeskanzler Wolfgang Schüssel [ÖVP] zusammen.

Nach einem einstündigen Gespräch mit dem Kanzler gab sie ein kurzes Statement vor Journalisten. Angesprochen auf die Probleme, die mehrere große US-Konzerne aktuell mit ihrer Bilanzierung haben, meinte Fiorina, "die Probleme beeinflussen natürlich auch das Umfeld".

"Sehr gutes Gespräch"

"Österreich ist daran interessiert, mit der Spitze der Welt mitzuhalten", sagte Bundeskanzler Schüssel nach dem Gespräch mit Fiorina. Das "sehr gute Gespräch", das über eine Stunde gedauert hat, habe sich mit den neuesten Tendenzen in der IT-Industrie und dem E-Government beschäftigt.

"Diese Themen sind für uns von ganz besonderer Bedeutung", sagte Schüssel. Einige Schritte in diese Richtung seien bereits gesetzt worden. "Interconnectibilität wird ein ganz großes Thema sein", sagte Schüssel, der die HP-Chefin auch nach Salzburg eingeladen hat, um am Rande der Festspiele am Dialog Wirtschaft, Politik und Kunst teilzunehmen.

HP-Chefin Fiorina wies darauf hin, dass der neue HP-Compaq-Konzern ein wichtiges Thema des Gespräches gewesen sei, der auch ein führendes Unternehmen in Österreich sei. Man habe gemeinsame E-Government-Projekte angesprochen, vor einer Umsetzung sei es aber wichtig, über den Zweck der Technologie zu sprechen, so die HP-Chefin.

Österreich sei ein wichtiger Markt für die neue HP - nicht zuletzt, weil sich hier das Headquarter für Zentral- und Osteuropa befinde.