NY-Touristen im Visier der US-Behörden
Angesichts neuer Terrorwarnungen rüsten die New Yorker Tourismusbehörden jetzt digital auf und überwachen alle Besucher der Freiheitsstatue.
Sie installierten ein Kamerasystem, das mit einer Gesichtserkennungs-Software gekoppelt wurde, berichtete die "New York Times".
US-Einreise bald nur mit Fingerabdruck
Die USA schotten sich nach den Terroranschlägen vom September
gegenüber ausländischen Besuchern ab und setzen dabei auf Biometrie.
Der jüngste Vorstoß ist ein Gesetz, wonach vom Jahr 2004 an
Ausländer nur noch ins Land gelassen werden, wenn sie ein Visum mit
eingeprägten biometrischen Merkmalen wie Fingerabdrücken oder
Iris-Kennung oder einen Pass haben, der die internationalen
Biometrie-Standards erfüllt.
Visum mit Fingerabdruck nötigBei Alarm: sofortige Festnahme
Die Kameras wurden an dem Anleger aufgebaut, von dem die Fähren mit den Touristen zur weltberühmten Freiheitsstatue aufbrechen.
Alle Besucher werden demnach von den Kameras erfasst und die digitalen Bilder mit einer Datenbank abgeglichen, in der die Gesichter gesuchter Terroristen gespeichert sind. Schlägt das System Alarm, wird der Besucher sofort festgenommen.
Die Behörden hatten in den vergangenen Tagen vor der Gefahr eines möglichen Anschlags auf die Freiheitsstatue und die New Yorker Brooklyn-Brücke über das am Freitag begonnene Memorial-Day-Wochenende gewarnt.
