Österreich ist Fußballweltmeister

04.07.2006

Bei der Roboterfußball-WM in Dortmund hat die TU Wien den Weltmeistertitel in der Klasse der kleinsten Würfelkicker [NaroSot] erfolgreich verteidigt. In der RoboSot-Liga konnte das Team RSC Austria den dritten Platz holen.

Die Konkurrenz in der NaroSot-Liga war allerdings nicht besonders groß: hier traten insgesamt nur zwei Teams an. Die Gegner aus Südkorea wurden dafür mit 13:1 vom Platz gefegt.

Auslosungspech hatten die Wiener Techniker in der Klasse MiroSot Middle League [fünf gegen fünf].

Hier kam die Mannschaft "Austro" zwar unter die besten acht, gegen den späteren Weltmeister "Sokrates" aus Singapur und dessem materielle Überlegenheit hatten die Robokicker allerdings keine Chance.

Die Spieler in der NaroSot-Klasse sind nur vier x vier x 5,5 cm groß und spielen fünf gegen fünf auf einem 130 x 90 cm großen Spielfeld.

Insgesamt acht Klassen

Die Teilnahme an der MiroSot Large League [elf gegen elf] war der TU Wien wegen technischer Probleme verwehrt.

Die anderen Wettkämpfe konnten Teams aus Deutschland, China [2], Singapur [3] und Taiwan für sich entscheiden.

Auf der Website der Robokicker-WM sind nähere Details zum Ausgang der WM bisher nicht zu finden - angesichts des heutigen Halbfinales bei der "großen" Fußball-WM, es spielt Italien gegen Deutschland, dürfte das wohl auch noch einige Tage dauern.

21 Teams aus 18 Ländern

An der elften Roboterfußball-WM der Federation of International Robot-Soccer Association [FIRA] hatten sich seit Freitag 51 Mannschaften mit Studierenden und Wissenschaftlern aus 18 Nationen beteiligt. Österreich war mit insgesamt vier Teams vertreten.

Bei den Wettkämpfen gingen vor allem kleinere Roboter in Würfel- und Zylinderform auf Torjagd. Daneben tauschten sich die Wissenschaftler auf einem Kongress über neue Entwicklungen aus.