Zweifel an ELSAs Insolvenz
Das juristisch-politische Info-Magazin cenjur erhebt schwere Vorwürfe gegen die Gläubigerbanken und den Insolvenzverwalter des insolventen deutschen Hardwareherstellers Elsa.
Die cenjur-Rechtsexpertin und Journalistin Gudrun Seidl hat in diesem Zusammenhang nach eigenen Angaben das Europäische Parlament um Hilfe gerufen, um Elsa noch zu retten.
"ELSA-Zahlenmaterial nicht aussagekräftig"
In Zusammenhang mit der ELSA-Pressekonferenz am vergangenen
Mittwoch spricht Seidl von einem "Rufmord" der Insolvenzverwaltung:
Der Insolvenzverwalter Thomas Georg hätte "noch keinerlei Gutachten
erstellt und sein Zahlenmaterial war nicht aussagekräftig."
Cenjur Elsa-Recherche"Nachfrage ungebrochen hoch"
Auch die Gläubigerbanken werden von Seidl hart kritisiert.
Wörtlich heißt es in einem Seidl-Artikel vom 15. April: "Hätten die zuständigen Verantwortlichen Kenntnis von der Materie, würden sie schnell bemerkt haben, dass Elsa nicht wirklich insolvent ist."
Viele Indizien sprächen dafür, dass die Nachfrage nach Elsa-Produkten wegen ihrer ausgezeichneten Qualität ungebrochen sei.
