31.03.2002

MATRIX-FORUM

Bildquelle: ms

Wiener Gamedesign für die Xbox

Die Wiener Firma neo Software war eines der ersten Entwicklungsstudios, die mit Microsofts Konsole "Xbox" Erfahrungen sammeln konnte.

Der Shooter "Max Payne" des finnischen Entwickler-Teams Remedy wird vom amerikanischen Spielekonzern Take2 vertrieben. neo Software ist seit einem Jahr eine 100 prozentige Tochter von Take2 und wurde im Vorjahr mit der Aufgabe betraut, den PC-Titel auf die Xbox zu portieren.

Kein Kinderspiel

Die Xbox Portierung des PC-Titels war kein Kinderspiel, so Hannes Seifert von neo Software. Die Produktionszeit mit drei Monaten war äußerst knapp bemessen.

"Das Problem bei der Umsetzung auf die Xbox war, dass es die Hardware damals im fertigen Zustand noch nicht gab. Das heißt, wir haben mit den allerersten Entwickler-Kits gearbeitet", so sein Firmenpartner Niki Laber.

Internationale Zusammenarbeit

Der Spielablauf wurde für die neue Konsole optimiert. Viel Arbeit war die Adaptierung von Schriftbild und Fonts für die niedrige Auflösung des Fernsehbildschirms, so Hannes Seifert.

Die Features, die Atmosphäre und die Story des Spiels für die Xbox beizubehalten, war die größte Herausforderung.

"Wir haben auch mit einem großen Team in Kanada zusammengearbeitet, die für uns Teile der Levels geändert haben, damit sie überhaupt in den Speicher einer Konsole passen. Also die Levelstruktur musste verändert werden. Das Projekt ging quer durch alle Plattformen und ist eine amerikanisch-kanadisch-österreichisch-finnische Koproduktion."