Roboter-Wachhund mit Kamera-Nase
Der japanische Elektronik-Konzern Sanyo will sich ab sofort auch am Roboter-Markt etablieren und hat zusammen mit den japanischen Roboter-Entwicklern von Tmsuk einen ersten vierbeinigen Roboter entwickelt.
Der Roboter ist für den Hausgebrauch bestimmt und kann mittels Sprachsteuerung über Handy bedient werden.
Der Preis soll zwischen 2.000 und 5.000 Euro betragen. Mit der Produktion von jährlichen 2.000 Stück soll 2003 begonnen werden.
Zusammenarbeit von Sanyo und Tmsuk
Sanyo hat den Markt für Haushaltsroboter schon länger beobachtet
und begann seine Expansionspläne im Jahr 2000 mit der gemeinsamen
Entwicklung in diese Richtung mit Tmsuk. Das Unternehmen hofft, das
mit der Nachfrage nach dem Roboter auch die Nachfrage nach Sanyo
Handys wieder steigt.
Sanyo
TmsukKamera in der Nase
Der vierbeinige Roboter, der aussieht wie ein Ameisenbär, ist bis jetzt noch im Prototyp-Stadium.
Er soll als vielseitiger Haushalts-Roboter mit Sicherheitsfunktionen und auch reinen Unterhaltungsfunktionen zum Einsatz kommen.
Er kann in der Funktion eines Wachhunds zum Beispiel Licht in der Dunkelheit ausfindig machen, eventuelle Einbrecher sofort über seine Kamera in der Nase fotografieren und die Bilder an das Handy des Hausbesitzers schicken.
T7S TYPE1 erklimmt Stufen
Die zwei Prototypen des Robo-Wachhunds sind auf verschiedene Fähigkeiten spezialisiert. Während TYPE1 ein bewegliches Glied mehr an seinen Beinen hat und damit kleine Stufen mit bis zu zehn Zentimetern Höhe erklimmen kann, liegt die Stärke des TYPE2 in der schnelleren Fortbewegung.
T7S TYPE2 läuft schneller
Der T7S TYPE2 schafft bis zu 35 Meter in der Minute. Er ist 750 mm lang, 380 mm breit und 700 mm hoch und wiegt 40 Kilogramm. Die aufladbare Batterie reicht für ungefähr eine Stunde. Sanyo arbeitet gerade an Batterien, die eine wesentlich längere Gebrauchszeit erlauben.
