19.03.2002

SERIAL

Bildquelle: orf on

Microsoft ein "reueloser Monopolist"

In der vermutlich entscheidenden Runde des Kartellprozesses gegen Microsoft haben neun klagende US-Bundesstaaten am Montag schärfere Strafen gegen den Softwareriesen gefordert.

Vor einem Distriktgericht in Washington schilderten die Anwälte Microsoft als einen "reuelosen Monopolisten", der seine Konkurrenten weiter bitter bekämpfe.

Vorläufig letzte Runde

Bei der Anhörung geht es um die Strafvorschläge von neun Bundesstaaten, die den im November zwischen dem US-Justizministerium und dem Konzern ausgehandelten außergerichtlichen Vergleich abgelehnt haben.

Die Anwälte forderten unter anderem, dass Microsoft eine abgespeckte Version seines Windows-Betriebssystems anbieten soll, sodass Konkurrenten eine Chance haben, ihre Produkte wie Multimedia-Software einzubringen.

Außerdem bestanden sie auf einer Offenlegung des Quellcodes für den Internet-Explorer.