14.03.2002

MAX.T-MOBILE

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Zum Abschied schwarze Zahlen

Der zweitgrößte österreichische Mobilfunkanbieter max.mobil, der am 18. April in "T-Mobile" umbenannt wird, hat nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr erstmals in der Unternehmensgeschichte beim Ergebnis vor Steuern schwarze Zahlen geschrieben.

Genauere Angaben zum Vorsteuerergebnis wollte max.mobil-Geschäftsführer Georg Pölzl unter Berufung auf den bevorstehenden Börsengang der deutschen Konzernmutter T-Mobile International nicht machen.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen hat sich von 127,5 auf 249 Mio. Euro fast verdoppelt.

Namensänderung am 18. April

Der genaue Termin für das endgültige Aus für die Marke "max.mobil" steht unterdessen auch fest.

Der Mobilfunkbetreiber wird ab 18. April 2002 "T-Mobile heißen". Das bestätigte Kai-Uwe Ricke, Chef der max.mobil-Mutter T-Mobile International, vor Journalisten auf der CeBIT in Hannover.

Zeitgleich mit max.mobil werden auch die Namen der britischen T-Mobile-Tochter One2One und der tschechischen Tochter RadioMobil "eingestampft".

Eine Milliarde für die Werbung

Etwas Zeit lässt sich die Mobilfunktochter der Deutschen Telekom noch in den USA. Dort ist sie bisher mit dem Markennamen VoiceStream vertreten und will im Juni/Juli mit dem Konzernnamen die Märkte Kalifornien und Nevada erobern, wo der deutsche Konzern bisher nicht vertreten war.

Die komplette Umstellung der Marke VoiceStream soll im zweiten Halbjahr 2002 erfolgen.