13.03.2002

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T-Mobile will eine Million GPRS-Kunden

Die Mobilfunktochter der Deutschen Telekom will den Umsatz mit mobilen Datendiensten steigern und strebt bis Jahresende 2002 mindestens eine Verzehnfachung der derzeitigen Kundenzahl von gut 100.000 Kunden an.

Der Vorsitzende der Geschäftsführung von T-Mobile Deutschland, Rene Obermann, sagte heute am Rande einer Pressekonferenz auf der Technologiemesse CeBIT in Hannover der Nachrichtenagentur Reuters, die Zahl der Kunden, die GPRS-Datendienste nutzten, solle zum Jahresende "eine siebenstellige Zahl" erreicht haben.

Wenige GPRS-Kunden

Im Vergleich zur gesamten Kundenbasis von T-Mobile in Deutschland mit 23,1 Millionen zum Jahresende 2001 ist die GPRS-Kundenzahl noch äußerst gering.

Auch der mit rund 22 Millionen Mobilfunkkunden in Deutschland nächstgrößere T-Mobile-Konkurrent D2-Vodafone verfügt eigenen Angaben zufolge nur über rund 100.000 GPRS-Kunden.

T-Mobile-Kunden können GPRS seit rund einem Jahr nutzen. Mittelfristig rechnen die Mobilfunkanbieter damit, die Mobilfunkumsätze der Kunden durch vermehrte mobile Informations- und Unterhaltungsdienste deutlich steigern zu können.

Die Akzeptanz und die Nutzung von mobilen Datendiensten will T-Mobile unter anderem durch neue Tarifangebote und eine höhere Verfügbarkeit der Technik in ausländischen Netzen erhöhen.