T-Mobile will eine Million GPRS-Kunden
Die Mobilfunktochter der Deutschen Telekom will den Umsatz mit mobilen Datendiensten steigern und strebt bis Jahresende 2002 mindestens eine Verzehnfachung der derzeitigen Kundenzahl von gut 100.000 Kunden an.
Der Vorsitzende der Geschäftsführung von T-Mobile Deutschland, Rene Obermann, sagte heute am Rande einer Pressekonferenz auf der Technologiemesse CeBIT in Hannover der Nachrichtenagentur Reuters, die Zahl der Kunden, die GPRS-Datendienste nutzten, solle zum Jahresende "eine siebenstellige Zahl" erreicht haben.
Gruppe zählt 51 Mio. Kunden
T-Mobile kündigte zudem für dieses Jahr an, innerhalb der
Unternehmensgruppe, zu der rund 51 Millionen Mobilfunkkunden
weltweit zählen, rund 22 Millionen neue Mobilfunkgeräte verkaufen zu
wollen, die fast alle über die Technik GPRS und/oder WAP verfügten.
T-MobileWenige GPRS-Kunden
Im Vergleich zur gesamten Kundenbasis von T-Mobile in Deutschland mit 23,1 Millionen zum Jahresende 2001 ist die GPRS-Kundenzahl noch äußerst gering.
Auch der mit rund 22 Millionen Mobilfunkkunden in Deutschland nächstgrößere T-Mobile-Konkurrent D2-Vodafone verfügt eigenen Angaben zufolge nur über rund 100.000 GPRS-Kunden.
T-Mobile-Kunden können GPRS seit rund einem Jahr nutzen. Mittelfristig rechnen die Mobilfunkanbieter damit, die Mobilfunkumsätze der Kunden durch vermehrte mobile Informations- und Unterhaltungsdienste deutlich steigern zu können.
Die Akzeptanz und die Nutzung von mobilen Datendiensten will T-Mobile unter anderem durch neue Tarifangebote und eine höhere Verfügbarkeit der Technik in ausländischen Netzen erhöhen.
