Adobe präsentiert Photoshop 7
Adobe hat in den USA sein bekanntes Grafikprogramm Photoshop in der jüngsten Version 7 vorgestellt. Die Software wird in Europa voraussichtlich im Mai in den Handel kommen.
Die Version 7.0 des Klassikers erhielt mit der Funktion "Healing Brush" ein Korrekturtool, das Staub, Kratzer, Falten und andere Bildstörungen entfernt, ohne Belichtung und Textur zu verändern.
Für die bessere Organisation der Bilder bietet der File-Browser des Photoshops jetzt nicht nur eine Vorschau des Bildes, sondern auch Zusatzinformationen wie Belichtungszeiten, EXIF-Informationen von digitalen Kameras und wann das Bild erzeugt oder bearbeitet wurde.
Definition von Pinseleffekten
Daneben führte Adobe ein eigenes Tool für die Definition von
Pinseleffekten ein. So lassen sich Maltechniken wie Pastell und
Kohle simulieren. Gleichzeitig werden Effekte wie Gras und Blätter
ermöglicht. Ein weiteres Plug-in steht für die Erzeugung von
Hintergrundmustern wie Sand und Felsen zur Verfügung. Das
"Verflüssigungs"-Plug-in gibt dem Benutzer eine größere Kontrolle
bei der Verzerrung von Bildern.
Adobe PhotoshopAb Mai für etwa 1.100 Euro
Verbessert wurde auch das Bildpaket, das jetzt mehrere Grafiken Papier sparend auf ein Blatt ausdrucken kann. Photoshop 7.0 erlaubt dem User, seine Arbeitsumgebung zu personalisieren und abzuspeichern.
Die Software wird in Europa voraussichtlich im Mai in den Handel kommen. Die Vollversion soll etwa 1.100 Euro kosten, während ein Update für rund 270 Euro angeboten werden soll. Photoshop 7.0 unterstützt Windows und Mac OS einschließlich Mac OS X.
