Hynix-Kauf durch Micron noch nicht fix
Der südkoreanische Halbleiterhersteller Hynix erwartet in Kürze ein Ergebnis aus den Gesprächen mit dem US-Konkurrenten Micron Technology.
Die weltweit zweit- und drittgrößten Chipproduzenten sprechen seit Dezember über einen Verkauf der Speicherchip-Sparte von Hynix an Micron.
"Die Verhandlungen mit Micron werden eher früher als später zu einem Ergebnis führen", so Hynix-Sprecherin Kang In Young.
Gläubiger verlangen 2,4 Milliarden Euro mehr
Die Gläubiger der angeschlagenen Hynix forderten zuletzt einen
Kaufpreis von rund fünf Milliarden USD [5,8 Mrd. Euro] für die
Sparte, während Micron nur drei Milliarden USD [3,4 Mrd. Euro]
ansetzte.
Hynix und Micron vor möglicher PartnerschaftVerhandlungen mit Infineon
Auch der Chef des deutschen Halbleiterkonzerns Infineon, Ulrich Schumacher, verhandelte am Freitag mit Hynix.
Verhandlungskreisen zufolge ging es dabei allerdings um die Produktentwicklung.
Die Hersteller von Speicherchips, den Kurzzeitgedächtnissen der Computer, litten im vergangen Jahr weltweit unter hohen Überkapazitäten und deutlichem Preisverfall.
