Schnelle Einigung mit der Telekom
Die Verhandlungen der österreichischen Internet-Provider mit Vertretern der Telekom Austria in der Telekom-Zentrale am Schwarzenbergplatz verliefen "überraschend positiv", wie aus dem Gremium zu hören war.
Helmut Leopold, oberster Netzdesigner der Telekom Austria, erläuterte einer anfangs ärgerlich gestimmten Runde, wie es zu den ADSL-Totalausfällen der vergangenen beiden Wochen kam und was die Telekom unternehmen wird, um sie in Zukunft zu verhindern.
Der Forderung der Provider, dass die TA für sie eine vollständig redundante Anbindung an das ADSL-Netz bereit stellen müsste, wurde im Ansatz stattgegeben.
Diese Exklusivstory der FuZo wurde vom Webstandard mehr oder weniger wörtlich abgeschrieben, ohne die Quelle anzugeben. Das Duplikat
Alternative Anbindung
In gemeinsamen Arbeitsgruppen solle erst einmal die von den
Providern bemängelte Qualität der Kommunikation zwischen TA und
ADSL-Resellern verbessert werden. Dazu würde die Umsetzung von
alternativen Anbindungsmöglichkeiten diskutiert.
Totalausfall 18. JännerWie Redundanz aussehen könnte
Das oben skizzierte ist eines der Modelle, die auf dem Tisch liegen. Auf einem zu erstellenden Ethernet-Ring ließe sich mit "Ethernet Automatic Protection Swichting" [EAPS] ein "Failover" mit Reaktionszeit unter einer Sekunde realisieren.
Damit wäre der Highway 194 der Telekom redundant an die Standorte Vienna Internet Exchange und Interxion angebunden. An den beiden Internet-Exchanges könnte ISPA-ADSL kostengünstig mittels 10- oder 100-MBit-Ethernet übergeben werden.
Die von der TA bis jetzt angebotene Lösung zur "Übergabe" von ADSL-Strecken hat sich - wie die zwei Totalausfälle im Jänner, die jeweils Stunden dauerten, gezeigt haben - als bedingt zuverlässig erwiesen. Das Ergebnis waren frustrierte [Geschäfts] Kunden bei den ADSL-Resellern, die deswegen wiederum entsprechend verärgert waren.
Ausfall im Dezember
