Internet soll gebührenfrei bleiben
Europäische Verbraucher sind eher bereit, für kostenpflichtige Handy-Dienste als für Webcontent zu bezahlen Das zeigt eine Studie der Marktforscher Jupiter MMXI.
3,3 Milliarden Euro für Handy-Dienste
Laut der Studie werden sich die Europäer im Jahr 2006
verschiedene Handy-Dienste wie Spiele, Nachrichten und Aktienkurse
um die 3,3 Milliarden Euro kosten lassen. Im Internet soll das Geld
in den nächsten Jahren mit Breitband-Anwendungen verdient werden.
Für Musik, Online-Gaming und Video-Stream sollen die User 2006 etwa
1,7 Milliarden Euro ausgeben.
Jupiter MMXIIm Netz wird nur für Sex bezahlt
Im Allgemeinen ist die Akzeptanz für kostenpflichtige Internet-Inhalte eher gering.
47 Prozent der Befragten wollen auch in Zukunft keinerlei Gebühren für Webinhalte berappen. Knapp 16 Prozent könnten sich vorstellen, einen Betrag für Musik aus dem Netz zu entrichten.
Das Geschäft mit der Erotik im Internet läuft hingegen weiterhin wie geschmiert. Im Jahr 2001 konzentrierten sich 70 Prozent der Gesamtausgaben für kostenpflichtige Online-Inhalte [252 Mio. Euro] auf Sex-Content.
Prognose für Online-Musikmarkt gesenkt
Der Online-Musikmarkt könnte einer Studie zufolge in Zukunft ein
geringeres Volumen haben als bisher angenommen.
Die PrognoseLogos und Klingeltöne
Anders verhält es sich bei den Handy-Diensten. Der Siegeszug der SMS-Abos, Klingeltöne und Logos gegen bare Münze wird auch in den nächsten Jahren nicht abflauen.
Und mit der Verbesserung der Handy-Technik steht neuen Angeboten nichts im Wege. Die Marktforscher prognostizieren sogar den Wechsel vieler Nachrichtenangebote vom Internet auf das Handy.
