17.01.2002

STUDIE

Bildquelle: FuZo

Internet soll gebührenfrei bleiben

Europäische Verbraucher sind eher bereit, für kostenpflichtige Handy-Dienste als für Webcontent zu bezahlen Das zeigt eine Studie der Marktforscher Jupiter MMXI.

Im Netz wird nur für Sex bezahlt

Im Allgemeinen ist die Akzeptanz für kostenpflichtige Internet-Inhalte eher gering.

47 Prozent der Befragten wollen auch in Zukunft keinerlei Gebühren für Webinhalte berappen. Knapp 16 Prozent könnten sich vorstellen, einen Betrag für Musik aus dem Netz zu entrichten.

Das Geschäft mit der Erotik im Internet läuft hingegen weiterhin wie geschmiert. Im Jahr 2001 konzentrierten sich 70 Prozent der Gesamtausgaben für kostenpflichtige Online-Inhalte [252 Mio. Euro] auf Sex-Content.

Logos und Klingeltöne

Anders verhält es sich bei den Handy-Diensten. Der Siegeszug der SMS-Abos, Klingeltöne und Logos gegen bare Münze wird auch in den nächsten Jahren nicht abflauen.

Und mit der Verbesserung der Handy-Technik steht neuen Angeboten nichts im Wege. Die Marktforscher prognostizieren sogar den Wechsel vieler Nachrichtenangebote vom Internet auf das Handy.