"Voting nicht repräsentativ"
Die Diözese Linz hat heute, Sonntag. Missverständnisse über eine Umfrage auf ihrer Website berichtigt.
In den letzten Tagen hatte es in Medienberichten vielfach geheißen, 78 Prozent der oberösterreichischen Katholiken seien dafür, dass die Kirche das Anti-Temelin-Volksbegehren unterstütze.
Tatsächlich seien bei einem Online-Voting Anfang Dezember 2001 von den rund 2.400 Klicks 78 Prozent für diese Alternative abgegeben worden.
An der Umfrage konnte sich, ungeachtet einer Mitgliedschaft bei der katholischen Kirche nicht nur jeder beteiligen, auch mehrmalige "Stimmabgabe" war möglich.
Eine aktuelle Umfrage der FuZo zum ThemaDas laufende Voting
Der Wert könne somit "nicht als repräsentativ für alle oberösterreichischen Katholiken gedeutet werden", betonte die Pressestelle der Diözese Linz.
Das momentan laufende Voting ist mit der Fragestellung, ob und woher man Erzbischof Maximilian Aichern kenne, zwar weitaus harmloser in der Fragestellung, im Ergebnis aber auch recht zweifelhaft.
Weit über achtzig Prozent gaben an, den Bischof schon getroffen zu haben, während ihn nur eine Minderheit von 10 Prozent aus den Medien kennt.
Die laufende Umfrage
