07.12.2001

FORDERUNG

Bildquelle: ms

MS Office dauerhaft für Mac und Linux

Neun US-Staaten legen heute Rechtsmittel im Kartellrechtsprozess gegen Microsoft ein.

Die betreffenden Staaten hatten die im Vormonat zwischen Microsoft und dem US-Justizministerium erzielte Einigung nicht akzeptiert. Sie verlangen, dass die Geschäftspraktiken von Microsoft starken Einschränkungen unterworfen werden.

Office für Mac und Linux

Unter anderem fordern die Staaten, dass Microsoft dazu verpflichtet wird, seine Office-Software weiterhin für den Macintosh-Computer sowie das Betriebssystem Linux anzubieten. Microsoft war bisher nicht zu einer Stellungnahme bereit.

Nach Angaben von Apple hängt der Macintosh-Absatz von der Verfügbarkeit der Office-Software ab, ein auf fünf Jahre geschlossener Vertrag mit Microsoft läuft im August aus.Dennoch will Apple keine staatliche Sonderbehandlung, sagte eine Sprecherin. Apple arbeite eng mit Microsoft zusammen.

Zivilklagen

Die geplante Milliardenspende von Microsoft für amerikanische Schulen zur Beilegung von mehr als 100 zivilen Sammelklagen sorgt unterdessen ebenfalls weiter für Debatten.

Apple hat dem zuständigen Gericht vorgeschlagen, dass Microsoft die Spende nur in Form von Geld und nicht teilweise mit Hard- und Software leisten soll.

Laut Microsoft könnte eigene Software im Wert von 500 Millionen USD Teil der Spende werden.