23.02.2001

ENTSCHEIDUNG

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Lösung im Fall Napster am 2. März

Der Überlebenskampf der MP3-Tauschbörse Napster geht am 2. März vor einem US-Bundesgericht weiter.

Dann soll über die Auflagen entschieden werden, unter denen Napster weitermachen kann.

Napster ist von US-Plattenfirmen wegen Verstößen gegen das Urheberrecht verklagt worden. Im Juli 2000 hatte Bundesrichterin Marilyn Hall Patel in einer einstweiligen Verfügung die Schließung des Napster-Service angeordnet. Bis zur Berufungsverhandlung war die Verfügung ausgesetzt worden.

Napster hat in der Zwischenzeit versucht, den Streit gegen Zahlung von Lizenzgebühren in Höhe von einer Milliarde USD außergerichtlich beizulegen.

Die fünf führenden Musik-Labels - so das Angebot - sollen in den nächsten fünf Jahren zusammen jeweils 150 Millionen USD erhalten. Für kleinere Plattenlabels hat Napster 50 Millionen USD vorgesehen.