10.08.2004

1. HALBJAHR

Tele.ring mit 48 Mio. Euro Nettogewinn

Der viertgrößte österreichische Handynetzbetreiber tele.ring hat im ersten Halbjahr 2004 einen Nettogewinn von 48 Millionen Euro erzielt. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte der Mobilfunkanbieter noch einen Verlust von 6,59 Millionen Euro geschrieben.

Das geht aus dem erst am Dienstag auf der Unternehmenshomepage veröffentlichten Quartals- und Halbjahresbericht der tele.ring-Mutter Western Wireless International [WWI] hervor.

Der durchschnittliche monatliche Umsatz pro Kunde [ARPU] stieg bei tele.ring im ersten Halbjahr 2004 - unter anderem durch positive Währungseffekte - auf 45,57 Euro, hieß es weiter.

Tele.ring-Mutter will an die Börse

Im Jänner hatte indes laut Unternehmenskreisen der ehemalige tele.ring-Geschäftsführer Hubertus Hofkirchner die Hälfte seiner tele.ring-Aktien [0,25 Prozent] an WWI verkauft und laut Bericht rund 815.000 Euro kassiert.

Die Transaktion sei im Zuge eines im vierten Quartal 2001 vereinbarten Verkaufsvereinbarung realisiert worden.

Die tele.ring-Mutter WWI ist neben Österreich auch in Slowenien, Irland, Bolivien, Haiti und Ghana tätig und betreute per Ende Juni 2004 insgesamt 1,45 Mio. Kunden.