Weg für iPhone-Verkaufsstart frei

USA
19.05.2007

Zustimmung von US-Aufsichtsbehörde

Die US-Aufsichtsbehörde Federal Communications Commission [FCC] hat die Zustimmung für den Verkauf des Apple-Handys iPhone erteilt.

Das Smartphone werde wie angekündigt Ende Juni in den USA erhältlich sein, teilte eine Unternehmenssprecherin am Freitag mit.

Das iPhone, das laut Apple-Chef Steve Jobs iPod, Handy und mobiles Kommunikationstool in einem ist und mit einem berührungsempfindlichen Widescreen ausgestattet ist, wurde Anfang Jänner in San Francisco präsentiert. Das Gadget soll in zwei Versionen, einem 4-GB-Modell für 499 Dollar und einem 8-GB-Modell für 599 Dollar, auf den Markt kommen.

Falschmeldung ließ Apple-Kurs sinken

Am Mittwoch hatte eine vom US-Weblog Engadget lancierte Falschmeldung über eine Verschiebung des iPhone-Verkaufsstarts auf Oktober für einen Kursverlust der Apple-Aktie von rund zwei Prozent gesorgt.

Engadget berief sich auf eine interne E-Mail aus dem Unternehmen, die sich später jedoch als Fälschung herausstellte.

Ehrgeizige Verkaufsziele

Bis 2008 will Apple rund zehn Millionen Stück des Mobiltelefons unter die Leute bringen. In den USA wird das iPhone exklusiv vom Mobilfunkanbieter AT&T Wireless vertrieben.

Europa-Start Ende des Jahres

In Europa soll das Apple-Smartphone spätestens Ende des Jahres erhältlich sein.

Bei den Verhandlungen um die exklusiven Vertriebsrechte für Europa hat nach Angaben des US-Branchenmagazins "MarketingWeek" der Mobilfunkanbieter T-Mobile die Nase vorne.

Aber auch der britische Mobilfunkkonzern Vodafone ist laut Magazin noch im Rennen.

Marktbeobachter zweifeln jedoch am Erfolg der Apple-Strategie, das iPhone auch in Europa über einen exklusiven Vertriebspartner auf den Markt zu bringen.