Microsoft warnt vor "MSBlaster"
Der Windows-Wurm "MSBlaster", auch "Blaster" oder "Lovesan" genannt, dreht seit Montagabend weltweit seine Runden [die fuZo berichtete].
Bei Microsoft ist man ob der Entwicklung besorgt. Möglicherweise reichten inzwischen schon wenige Minuten im Internet, um sich den erst seit der Nacht zum Dienstag aktiven Wurm einzufangen, sagte Thomas Baumgärtner von Microsoft am Dienstag.
"Es sind inzwischen schon so viele Rechner betroffen, dass man unter Umständen nicht mehr dazu kommt, den Sicherheits-Patch von der Microsoft-Site herunterzuladen."
Internet-Firewall aktivieren
Bei den erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen sollte der Nutzer deshalb besonders vorsichtig sein und am besten in drei Schritten vorgehen, sagte Baumgärtner. Noch vor der Einwahl ins Internet sollte man in Windows XP über die "Start"-Schaltfläche unter "Systemsteuerung" das Menü "Netzwerkverbindungen" mit einem Doppelklick öffnen.
Neuer Wurm verbreitet sich rasch
Dort kann, ebenfalls mit einem Doppelklick, die aktive Verbindung gewählt werden. Dann auf "Eigenschaften" klicken. Unter "Erweitert" schließlich die Option "Internetverbindungs-Firewall" aktivieren.
Sicherheits-Patch von Microsoft
Erst nach diesem ersten Schutz sei es ratsam, sich auf den Microsoft-Seiten den nötigen Sicherheits-Patch herunterzuladen, sagte Baumgärtner. Nach erfolgreicher Installation sollte im dritten und letzten Schritt schließlich ein Antiviren-Programm installiert beziehungsweise aktualisiert werden.
Der Microsoft-Patch
Private Rechner gefährdet
"Ich rechne damit, dass Blaster seine größten Auswirkungen auf die Gruppe der Heimanwender haben wird", sagte unterdessen Graham Cluley, technischer Berater des britischen Antiviren-Softwareproduzenten Sophos.
Private Computernutzer seien oftmals nachlässiger, wenn es darum gehe, ihre Software und den Virenschutz auf dem neuesten Stand zu halten.
MS-Österreich zu "MSBlaster"
