© Bild: Strukt, Lightrails

Lightrails: Kunstobjekt für Visualisten

VIDEOKUNST
01.06.2010

Skulptur als Projektionsfläche für 3-D-Mapping

Im Rahmen des sound:frame-Festivals, das von Ende März bis Ende April in Wien stattgefunden hat, wurde von dem auf optische Effekte spezialisierten Unternehmen Strukt zusammen mit unheilbar architektur eine interaktive Skulptur entworfen, die kurze Zeit in der Kunsthalle Wien zu sehen war. Auf das Kunstobjekt wurden bestimmte Bilder projiziert oder besser gesagt "gemappt".

"Das Bild, das aus dem Projektor herausgespielt wird, hat eine gewisse Optik und trifft auf eine Oberfläche. Sobald ich die Bereiche deckungsgleich bringe, nennt man das Mapping", erklärte Thomas Hitthaler, Technischer Direktor und CEO von Strukt, im März die Technik, die vor allem bei Visualisten immer beliebter wird.

Die Kunstskulptur namens "Lightrails" wurde nach dem Ende des Festivals schlichtweg umfunktioniert und steht seit Freitag Visualisten in der Wiener Clublocation Pratersauna als Projektionsfläche zum Bespielen zur Verfügung. "Dabei kommt das Konzept Open Source Content Generation zum Einsatz", erklärt Hitthaler.

Von Strukt wurde für diesen Zweck eigens ein Lightrails-Software-System entwickelt, das 2-D-Inhalte in 3-D-Content umwandelt. Dieses steht für die Einbindung von Inhalten als Schnittstelle zur Verfügung. "Damit lässt sich die Skulptur immer wieder neu erfinden. Wir erheben allerdings keinen Anspruch auf kreative Kontrolle, das System muss einfach genutzt werden." Die Skultpur steht Visualisten insgesamt ein Jahr lang in der Pratersauna zur Verfügung.

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