Nintendo gibt Controller-Problem zu

sport
07.12.2006

CEO Satoru Iwata: "Wir untersuchen das."

Nachdem sich zahlreiche User von Nintendos neuer Spielekonsole Wii über die schwache Armbandbefestigung des neuen Controllers beschwert hatten, sagte Nintendo-Chef Iwata am Donnerstag in Tokio zu, dass sich sein Unternehmen des Problems annehmen werde.

"Wir untersuchen das", sagte Iwata, "anscheinend geraten die Leute beim Spielen wesentlich stärker in Aufregung, als wir angenommen haben." Die Wii-Konsole verfügt über ein neuartiges Steuerungskonzept, bei dem statt der bisher üblichen Joysticks und Gamepads unter anderem ein bewegungsempfindlicher Stab eingesetzt wird, der beispielsweise bei einem Bowling-Spiel kräftig geschwungen werden muss.

Kaum befand sich Nintendos neue Konsole auf dem Markt, quollen die einschlägigen Foren im Netz mit diversen Hoaxes, aber auch ernst gemeinten Beschwerden rund um verselbstständigte Wii-Controller über.

Verkaufsziel voraussichtlich erhöht

Iwata nahm die Gelegenheit auch wahr, laut über eine Erhöhung des Verkaufsziels für die sehr erfolgreich gestartete Konsole nachzudenken. Nintendo wollte bis Ende März 2007 sechs Millionen Wiis verkauft haben.

In Japan ging das Unternehmen mit 400.000, in den USA mit 600.000 Konsolen an den Start. Der offizielle Europa-Verkaufsstart wird am Freitag stattfinden. Konkurrent Sony konnte auf Grund von Produktionsproblemen in Japan nur 100.000 und in den USA nur 400.000 PlayStation-3-Konsolen rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft ausliefern.

(AP | futurezone)