12.06.2002

MOBILFUNK

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EU will Kooperation der UMTS-Anbieter

Angesichts der derzeitigen Schwäche der Telekommunikationsbranche hat die EU-Kommission Kooperationen der Anbieter des neuen Mobilfunkstandards UMTS angeregt.

Handel mit Mobilfunk-Frequenzen

Die EU-Kommission will an den Lizenzbedingungen für den Aufbau der Mobilfunknetze der dritten Generation jedoch im Grundsatz nichts ändern. Änderungen sollten lediglich bei unvorhersehbaren wirtschaftlichen Ereignissen in Erwägung gezogen werden.

Sie spricht sich jedoch zugleich für den Handel mit ungenutzten Mobilfunk-Frequenzen aus. "Über einen flexibleren Rahmen für den Handel mit Frequenzen sollte diskutiert werden", teilte die Kommission weiter mit.

Nur EU-Staaten selbst können Änderungen vornehmen

Änderungen an den Bedingungen der von den Mitgliedstaaten in Auktionen oder Auswahlverfahren vergebenen UMTS-Lizenzen können nur die EU-Staaten selbst treffen.

Einige Mitgliedsländer sind den Unternehmen in Form von nachträglich reduzierten Lizenzkosten oder einer Verlängerung der Laufzeiten der Lizenzen entgegengekommen. Andere beharren auf den bei der Lizenzvergabe akzeptierten Bedingungen für den Mobilfunkbetrieb.